logo
logo50

50 Jahre Tradition im Tischtennissport
banner unten

 
  
Spiel-betrieb:
Herren / Jugend / Training / Anfahrt
Verein:
Historie / Vorstand / Kontakt / Impressum
 
 
 
 
 

 
 

11. Harald-Overrath-Gedächtnisturnier

Zwölf Jahre sind seit dem viel zu frühen Tode Haralds vergangen und zum elften Mal fand zu seinen Ehren das Gedächtnisturnier statt.
21 aktuelle und ehemalige Bomiger Teilnehmer sorgten – wie es sich gehört – für eine gut gefüllte Halle.
Michael Becher begann mit seiner Eröffnungsrede, in der er die sportlichen und menschlichen Fähigkeiten von Harald lobte und die mit einer Schweigeminute auch an Gedenken an die anderen in letzter Zeit verstorbenen Vereinsmitglieder und Sportskameraden endete.
Außerdem wurde Hans verabschiedet, der seine sportliche Karriere bereits zuvor beendet hatte und uns jetzt zwecks Umzugs verlassen wird, aber an diesem Tag noch einmal den Schläger schwang.
Im Anschluss erklärte Chris Hubrich die sportlichen Aspekte. Traditionell wird das Harald-Overrath-Gedächtnisturnier als Vorgabeturnier gespielt um maximale Chancengleichheit zu gewähren. Neu in diesem Jahr war allerdings, dass der Sportwart die Vorgabe nicht mehr „nach Gefühl“ erstellte, sondern dass das TTR-Punktesystem zu Rate gezogen wurde. Pro 50 TTR-Punkte Rückstand gab es einen Punkt pro Satz Vorsprung. Um unfaire beziehungsweise gar unmögliche Vorgaben von zehn, elf oder noch mehr Punkten zu verhindern, wurden je nach Spielstärke der Spieler Maximalvorgaben festgeschrieben.
Das System sollte sich in der Praxis bestens bewähren, stellte die Spieler aber vor alles andere als komplizierte Divisions- und Subtraktionsaufgaben, die nicht immer souverän gelöst wurden. Im Nachhinein entdeckte Rechenfehler sorgten für Erheiterung.
21 Teilnehmer bedeuteten fünf Gruppen, aus denen jeweils die Plätze eins und zwei, sowie die beiden besten Gruppendritten in die KO-Runde einzogen. 
Aus der Fünfergruppe setze sich Timo ungeschlagen vor Chris mit einer Niederlage und Sascha mit deren zwei durch. Ralf belegte den vierten, Thomas Solbach den fünften Platz.
Gruppe B stand im Zeichen der Familie Ender: Tobi wurde erster vor Klaus, Hans und Jürgen.
Am ausgeglichensten war Gruppe C. Michael Becher, Michael Seitz, Robert und Torben schenkten sich nichts. Hier würden Favoriten ausscheiden. Am Ende behielten Michael Becher und Torben denkbar knapp die Oberhand, Michael Seitz und Robert belegten die Plätze drei und vier.
Auch in Gruppe D ging es eng zu. Patrick behielt knapp vor Paul die Oberhand, Walter qualifizierte sich dank seines Satzverhältnisses als dritter ebenfalls für die KO-Runde und Fabian belegte den vierten Rang.
David hatte bei seinem Comeback an der Platte in der Gruppe E mit Schupfkönig Uli, Michael Gottwalds Noppe und Eriks Riesenvorgabe einen schweren Stand. Er belegte Platz vier hinter Uli, während Erik sensationell und ungeschlagen mit Michael Gottwald in die KO-Phase einzog.
Die vier besten Gruppensieger verdienten sich Freilose, während der Rest um den Einzug ins Viertelfinale stritt.
Das einzig glatte Spiel war der 3-0 Sieg Chris’ über Michael Gottwald, der Rest war hart umkämpft: Klaus drehte ein 0-2 gegen Sascha, auch Paul musste gegen Michael Becher über fünf Sätze gehen und Walter setzte sich ebenfalls im fünften Satz gegen Rechenkönig Torben durch.
Das Viertelfinale sah nun auch die Gruppensieger wieder im Einsatz doch nur zwei von ihnen sollte der Sprung ins Halbfinale gelingen: Den beiden stark aufspielenden Jugendspielern Patrick und Timo, die sich gegen Klaus, respektive Paul durchsetzten. Für Tobi hingegen war nach fünf Sätzen gegen Chris Endstation und Walter erreichte immer mehr Betriebstemperatur und schaltete den bis dahin so stark aufspielenden Eric aus.
Chris gegen Patrick und Timo gegen Walter lauteten die Partien im Semifinale. Patrick spielte den Ball des Abend, der die ganze Halle in frenetischen Jubel ausbrechen ließ und konnte seine sechs-Punkte-Vorgabe im Entscheidungssatz bis zum 9:3 halten, aber am Ende setzte sich Chris dann doch durch. Auch im zweiten Spiel hieß es Alter vor Schönheit, Walter revanchierte sich für die Finalniederlage bei den Vereinsmeisterschaften. Damit war der Angriff der jungen Wilden erst einmal abgewehrt. Chris und Walter spielten um den größten Pokal, Timo und Patrick um die goldene Ananas. Die verdiente sich Patrick durch einen souveränen 3-1 Erfolg und krönte damit ein sein überragendes Turnier.
Im Finale begann Walter wie die Feuerwehr, fegte Chris im ersten Satz zu vier von der Platte und als er auch den zweiten Satz derart dominierte konnte man sich durchaus die Frage stellen, ob nicht eher Chris die drei-Punkte-Vorgabe gebraucht hätte. Doch bei 10:4 änderte sich das Blatt. Chris holte Punkt um Punkt auf und schaffte tatsächlich den Ausgleich. Danach ging es eine Weile hin und her bis Chris Satz zwei mit 16:14 doch noch gewinnen konnte. Chris konnte sein Momentum aufrecht erhalten und gewann Satz drei deutlich, bis sich das Blatt im vierten Satz erneut wendete. Schnell zog Walter davon, wieder startete Chris eine Aufholjagt doch diesmal vergebens: Der fünfte Satzball brachte Walter den Punkt zum 11:9 und damit den ersehnten Ausgleich. Der Entscheidungssatz konnte an Spannung nicht ganz mithalten, Walter konnte seine drei Punkte bis ins Ziel verteidigen und gewann den Satz zu acht und damit auch das Turnier.
Herzlichen Glückwunsch!
Als Fazit lässt sich sagen, dass Vorgaben ihren Zweck mehr als erfüllten, Chancengleichheit, viel Spannung und eine Unmenge an Fünf-Satz-Spielen erzeugten. Spieler aus allen (aktiven) Herrenmannschaften schafften den Sprung in die KO-Runde und die ehemalige dritte Mannschaft zeigte auf das Zurückziehen aus der Meisterschaft mit den Plätzen eins, drei und vier eine starke Reaktion.
Das Turnier war ein voller Erfolg, was Spielspaß und Beteiligung betraf.
Vielen Dank an Klaus und Heike für das Catering, an alle die bei der Turnierleitung, bei Auf- und Abbau geholfen haben und natürlich an Familie Overrath für die Finanzierung der Pokale.

Bis zum nächsten Jahr, Euer Chris